Naturschutz | Unternehmen

Auch wenn Natur und Bahn meist problemlos nebeneinander existieren – beim Neu- oder Ausbau von Bahnstrecken kann es zu Auswirkungen auf die Natur kommen. Doch wo immer wir in Lebensräume eingreifen, schaffen wir einen Ausgleich. Hierbei setzen wir auf die Zusammenarbeit mit Behörden und Naturschutzverbänden. So wurden im Zuge der Neubaustrecke Köln-Rhein/Main in der Flussaue bei Siegburg in Nordrhein-Westfalen Flutmulden angelegt.

Männliche Eidechse
Kreuzotter

Dort konnten sich nun wieder auentypische Tier- und Pflanzenarten ansiedeln. Der Flussregenpfeifer nistet inzwischen auf den weitläufigen Kiesbänken und die Uferschwalbe hat in den steilen Abbruchkanten der Flutmulden ein neues Zuhause gefunden. Eine andere Tierart war von dem Ausbau der Heidebahn in Niedersachsen betroffen. Für die dort vorkommenden Zauneidechsen wurden Holz-Stein-Haufen als Ausweichquartiere angelegt, damit sie während der Bauarbeiten ungestört blieben. Und manchmal finden wir beim Umbau wie im Fall des Potsdamer Kaiserbahnhofs auch unerwartete Mitbewohner. In der historischen Bahngleishalle wurden zahlreiche Fledermäuse entdeckt, für die wir neue Winterquartiere geschaffen haben.

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